Die Umgebung

Interessante Ziele in der Nähe

Luxembourg


Der Norden des Landes ist ein Teil der Ardennen und wird Ösling genannt. Es liegt auf durchschnittlich 400 bis 500 Metern über dem Meeresspiegel. Die Landschaft im Ösling ist geprägt von bewaldeten Bergen und Hügeln und tiefen Flusstälern, wie zum Beispiel der Sauer. Mit 650 Metern stellt der Hügel „Kneiff“ (französisch: Colline Kneiff) in Huldange (deutsch: Huldingen) die höchste Erhebung des Landes dar. Im Süden liegt das fruchtbare Gutland, das zum Lothringer Stufenland gehört. Dieses Gebiet weist eine höhere Bevölkerungs- und Industriedichte als das Ösling auf. Entwässert wird das Land durch die westöstlich verlaufende Sauer, mit Clerf und Our im Norden und Alzette im Süden. Der niedrigste Punkt des Landes, Spatz genannt (129 Meter ü.M.), befindet sich am Zusammenfluss von Sauer und Mosel in Wasserbillig.

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Larochette

Larochette/Fels liegt im Zentrum Luxemburgs am Rande einer natürlichen Landschaft genannt "Kleine Luxemburger Schweiz". Fels hat eine Bevölkerung von etwa 1.750 Einwohnern; eine bunte Mischung aus vielen Nationalitäten. 

500 Jahre lang war in Fels das Textilgewerbe mit Tuch und Kleiderfabriken heimisch. Heute ist der Tourismus die Hauptindustrie der Ortschaft. 

Das Ortszentrum, die "Bleech" (= Bleiche, wo früher die Hausfrauen ihre Wäsche zum Bleichen auslegten) wurde in den letzten Jahren mit viel Erfolg und Geschmack renoviert.

Umgeben von Geschäften , Hotels , Restaurants und Cafés ist die "Bleech" also "die" Adresse für ein gutes Essen oder einen gemütlichen Drink auf einer der zahlreichen Terrassen. 

 

Ville de Luxembourg

In Luxemburg gibt es eine Vielfalt an historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten, die nur darauf warten, von Ihnen entdeckt zu werden. Malerische Plätze, heimelige Altstadtgassen, prachtvolle Boulevards und großzügig angelegte Parks laden zum Flanieren ein.

Im Jahre 963 errichtete der Ardenner Graf Siegfried auf dem Bockfelsen seine Burg, die somit zur Wiege der Stadt Luxemburg wurde. Vor der St.-Michaelskirche wurden, von einer bescheidenen Befestigung umgeben, die ersten Märkte abgehalten. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurden auf der Westseite eine zweite und dritte Ringmauer angelegt, während die Felsen des Alzette- und Petrusstales eine sichere natürliche Verteidigung bildeten. Diese beachtlichen Befestigungen konnten aber die Burgunder 1443 nicht daran hindern, die Stadt zu überfallen. Sie sollte in der Folge eine wichtige strategische Stellung auf dem europäischen Schachbrett einnehmen. Während vier Jahrhunderten bauten alsdann die besten burgundischen, spanischen, französischen, österreichischen und bundesdeutschen Ingenieure Luxemburg zu einer der stärksten Festungen aus, dem “Gibraltar des Nordens”.

Zur Verteidigung dienten drei Festungsgürtel: der innere Gürtel bestand aus Bastionen, der zweite bestand aus 15 Forts und der dritte aus 9 Außenforts, die alle in den Felsen gesprengt waren. Ein außerordentliches Netz von 23 km unterirdischen Galerien – den Kasematten – und über 40.000 m2 bombensicherer Räume waren ebenfalls in den Felsen der Stadt gesprengt. Sie umfassten nicht nur Aufenthalts- und Verteidigungsräume für Tausende Soldaten, sondern auch die Werkstätten des Zeughauses (Arsenals), Küchen, Bäckereien, Schlachthaus usw.

Die Kathedrale Notre Dame (auch Kathedrale unserer lieben Frau genannt) ist eine spätgotische Kathedrale. In ihr wird jedes Jahr die Muttergottesoktave gefeiert, eine Wallfahrt zu Ehren der Mutter Gottes, der Schutzpatronin der Stadt Luxemburg. 1994 wurden die Festungsreste und die Altstadt in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Die Kasematten können in den Sommermonaten besichtigt werden.

Sie werden eine faszinierende Stadt besuchen, die stolz ist auf ihre bewegte, mehr als tausendjährige Geschichte. Sie werden auch das kosmopolitische, zukunftsorientierte Luxemburg kennenlernen, das sich als internationaler Finanzplatz und Sitz wichtiger europäischer Institutionen einen Namen gemacht hat.
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