Die Umgebung

Interessante Ziele in der Nähe

Die Eifel

Als Teil des Rheinischen Schiefergebirges gilt die Eifel als ein welliges so genanntes Rumpfhochland, welches sich aus dem durch Erosion abgetragenen Urgebirge der Variskische Alpen und späterer erneuter Hebung entwickelte. Die wellige Hochebene wird im westlichen Teil durch einzelne bis 700 m hohe Bergrücken wie Schneifel oder Hohes Venn durchzogen. Im östlichen Teil bildeten sich aus tertiärem und diluvialen Vulkanismus einzelne Schlackenvulkane und Basaltkuppen (Hohe Eifel,Vulkaneifel), welche die Hügellandschaft überragen (Hohe Acht, Ernstberg).

Die zur Mosel und Rhein hin entwässernden Flüsse wie Our und Kyll bzw. Ahr und Brohl haben sich zum Rand der Eifel hin tief eingeschnitten und bilden größere Täler aus.

eifel

Eine Besonderheit bilden in der Eifel die Maare. Diese oftmals kreisrunden natürlichen Seen sind vulkanischen Ursprungs (siehe auch Geologie). Das größte Maar ist der Laacher See bei Maria Laach.

Abtei Maria Laach

Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten zählt die romanische Klosterkirche mit ihrem Stiftergrabmal aus dem 13. Jahrhundert. Die dreischiffige Basilika hat zwei Chöre, den Ost und der Westchor. Sie sind mit jeweils zwei Türmen versehen. Das "Paradies" der Kirche ist ein fast quadratisches Atrium. Die Steinmetzarbeiten und der spätromanische Baldachin über dem Altar werden dem sogenannten Samson-Meister zugeschrieben. Übrigends gilt die Abteikirche als eine der vollkommensten Schöpfungen der Romanik.

Schalkenmehrer Maar

Das Schalkenmehrener Maar ist ein Maar 3 km südöstlich der Stadt Daun

Es gehört zu den Dauner Maaren (bzw. zur Dauner (Maar)-Gruppe) und ist ein Doppelmaar, bestehend aus dem westlichen Maarsee und dem östlichen Trockenmaar. Beide entstanden vor rund 10.500 Jahren nach einer vulkanischen Gasexplosion. Der westliche Teil des Maars schwankt im Durchmesser zwischen 500 bis 575 m und ist bis zu 21 m tief.

Bitburg

Bitburg, in keltischer Zeit Beda genannt, liegt tief im Westen von Deutschland und hat eine sehr wechselvolle Vergangenheit.

Bereits vor fast 2000 Jahren entstand hier an der Verkehrsachse, die von der Rhone über Lyon, Metz, Trier weiter nach Köln und zum Niederrhein führte, eine kleine Siedlung (Vicus Beda), die sich in der Folge zu einem handwerklichen und gewerblichen Zentrum entwickelte.
Zur Zeit Kaiser Konstantins (etwa 330 n.Chr.) wurde Bitburg zum Straßenkastell mit 13 Rundtürmen und zwei Stadttoren über ovalem Grundriß und in der Mitte durchlaufender Straße ausgebaut. Das Römerkastell behielt den Namen "Beda" und bildete den Kern der heutigen Stadt.

Heute präsentiert sich Bitburg mit einer modernen Silhouette. Die Eifelstadt zählt rund 14.000 deutsche Einwohner. Sie erfährt zunehmend internationale Bekanntheit, was vor allem mit der Bitburger Brauerei zusammenhängt, die mit ihrem Markenzeichen "Bitte ein Bit" schon längst Weltgeltung erreicht hat. Die zeitgenössische Internationalität spiegelt sich aber auch in dem stets am zweiten Juli-Wochenende stattfindenden "Europäischen Folklorefestival" wider. Dieses größte, alljährlich in der Bundesrepublik Deutschland stattfindende Folklorefestival gewinnt immer mehr Freunde und verwandelt Bitburg für die Dauer von einigen Tagen sozusagen in einen Treffpunkt der Völkerverständigung.
www.eifel.info